Von Tieren lernen…

oder: jeder sollte eine Yava in seinem Leben haben!

Zum Abschluss des heutigen Tages noch eine Anekdote über etwas, dass mich sehr dankbar macht, nämlich meine Freundin J. und ihr Hund Yava. Yava ist ein kleiner schwarzer Pudel, von dem man viel in Sachen Lebensfreude lernen kann. Es spricht natürlich auch absolut für meine Freundin, dass sie einen so vertrauensvollen, freudvollen Hund hat.

Nun verhält es sich so, dass J. und ich uns regelmäßig in einem Café treffen, das genau in der Mitte zwischen unserer beider Wohnungen und auch auf der Spazierroute Yavas liegt. Infolge dessen hat der Hund es sich sehr schnell angewöhnt, wann immer sie in die Nähe des Cafés kommt, dorthin zu rennen und zu gucken, ob ich da bin. Und wenn ich schon dort sitze, was oft vorkommt, dann wuselt plötzlich ein schwarzes Knäuel purer Lebensfreude auf mich zu, auf meinen Schoß und beruhigt sich erst, wenn ich sie ausgiebig gekuschelt und gekrault habe. Ich kann gar nicht beschreiben, wie schön es ist, von einem fliegenden Ohrenpaar und einem wedelndem Schwanz so stürmisch begrüßt zu werden… und das beste ist, das sich dieses Ritual wiederholt, auch wenn man nur kurz auf der Toilette war. Und jedes Mal, wenn ich die beiden treffe, denke ich mir, wie wunderbar, dass ich das erleben darf, von der Begeisterungsfähigkeit möchte ich mir eine Scheibe abschneiden… (auch wenn ich nicht vor habe, in Zukunft mit flatternden Ohren und Pferdeschwanz-wedelnd meine Freude auszudrücken…;-) )

Ich wünsche allen noch einen freudvollen Samstagabend!

Eure Merle

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