Zu viele Gedanken die sich jagen
aber nichts sagen
zu viele Erinnerungen, alt und neu
wie die Stecknadel im Heu
suche ich nach einem Weg zu Dir
Zu viele Gefühle, die rufen und kreischen
mein Herz zerfleischen
Zu viel gesehen und visioniert
nur eins hab ich noch nicht ausprobiert
das ist der Weg zu Dir
Zu viele Worte, Versuche, verzweifelt
im Zweifel alle vereitelt
zu viele Sehnsüchte, bunt und laut
nur einem noch nicht vertraut
das ist der Weg zu Dir
Zu viel, zu viel, von allem zu viel
wer soll das begreifen, mir irgendwas zeigen?
Ich ticke nicht richtig, verkehrt ticke ich
Was will ich bei Dir – ich bin ja nichtmal bei mir!
Doch leise simmert’s im Untergrund
lichterloh und kunterbunt
grad so wie Du’s brauchst, doch immer ohne Ziel
das ist die Liebe, von der gibt es niemals zu viel
Und wenn Du dann mal dem Weg zu mir traust
wirst Du spüren, Du bist längst zu Haus.